Viele Ausfälle, wenig Erfreuliches

AC Lichtenfels unterliegt der SpVgg Freising mit 15:20

Es waren ein paar zu viele Ausfälle, die die Ringer des AC Lichtenfels am Samstag zu kom-pensieren hatten. So war eine 15:20-Heimniederlage gegen die SpVgg Freising unvermeidlich.

Herunterdrücken wollte man sich beim ACL (links: Andrzej Sokalski) eigentlich nicht lassen. Aber gegen die SpVgg Freising setzte es beim 15:20
aufgrund etlicher Ausfälle wieder einmal eine Heimniederlage. 

Der Kampf um den Nicht-Aufstieg in der Bayerischen Oberliga ist weiter in vollem Gange. Auch die oberbayerischen Gäste hatten nicht ihre allererste Garnitur mitgebracht, bei je fünf  inzelsiegen hüben und drüben aber hatten sie am Ende die Nase vorne. Aktuell liegen die Freisinger dadurch auf Tabellenplatz zwei, der – weil der Spitzenreiter Johannis Nürnberg II als zweite Mannschaft nicht nach oben kann – zum allseits ungeliebten Bundesligaaufstieg verpflichten würde. 

„Auch wenn es blöd klingt“, resümierte ACL-Mannschaftsführer Daniel Luptowicz, „wir konnten diesmal tatsächlich nicht viel stärker aufstellen: Mario Petrov ist privat in Bulgarien,  Dominik Sohn privat unterwegs, die beiden Lurz-Brüder waren krank und Rumen Savchev verletzt.“

Trotz zweier gleichermaßen dezimierter Staffeln war Spannung ein rares Gut an diesem Ringerabend. Nur acht Kämpfe fanden statt, weil der ACL im 61 Kilo- und die Gäste im 66 Kilo-Limit unbesetzt waren. Lediglich drei Duelle gingen dann über die vollen sechs Minuten, diese wurden von den AClern Achim Thumshirn (80 Kilo, griechisch, 6:0), Andrzej Sokalski (86 Kilo, Freistil, 6:0) und Christoph Meixner (130 Kilo, Freistil, 14:1) aber ebenfalls sehr deutlich gewonnen. Hannes Wagner fügte diesen zwei bzw. drei Mannschaftspunkten noch einen Vierer durch ein klares 15:0 über Wolfgang Stork hinzu.

Andererseits mussten die ACler Casyen Irmler (57 Kilo, griechisch), Burkhard Michalski (71 Kilo, Freistil) und Jan Ahlsdorf (75 Kilo, griechisch), die sich abermals in den Dienst der Mannschaft stellten, die körperliche und technische Überlegenheit ihrer Kontrahenten aner-kennen. Jeweils in Runde 1 wurden sie geschultert.

Erfreuliches aus ACL-Sicht bot ein anderer unterlegener Ringer: Marius Geuß (75 Kilo, Frei-stil). Der 17-Jährige lieferte dem übermächtigen und heuer fast ungeschlagenen Freisinger Punktegaranten Marcel Berger einen – wie Mannschaftsführer Luptowicz fand – „richtig gu-ten Kampf, weil er alle
Situationen super ausgekämpft hat und auch selbst mal was probierte.“ Nach rund dreieinhalb Minuten aber gab es auch hier mit 15:0 den erwarteten Favoritensieg.

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