Neue Ligenstruktur in Bayern beschlossen

Neue Gegner für den AC Lichtenfels

Der Bayerische Ringer-Verband hat auf seiner jüngsten Verbandsausschusssitzung in Nürnberg die Umsetzung der neuen Ligenstruktur beschlossen. In einer denkbar knappen Abstimmung gab letztendlich die höhere Stimmgewichtung der Bezirke Oberbayern, Mittelfranken und Oberfranken im direkten Vergleich zu den Bezirken Niederbayern/Oberpfalz, Inn/Chiem und Schwaben den Ausschlag zur Änderung in der bayerischen Ligenlandschaft. „So wird die Bayernliga und die Oberliga zu einer Liga umstrukturiert, genauer gesagt in eine Nord- und eine Südstaffel“, betont Florian Geiger, Vizepräsident Sport im BRV.

Aus der Landesliga Nord und Süd wird die Bayernliga Nord und Süd, die ehemalige Gruppenoberliga Nord und Süd wird zur Landesliga Nord und Süd. Hinzu kommt, dass die Gruppenliga in zwei oder sogar drei Staffeln an den Start geht. Beschlossen wurde auch, dass ein Verein, der seine Mannschaft künftig aus dem bayerischen Ligenbetrieb zurückzieht, ander als bisher, um maximal zwei Leistungsklassen zurückgestuft wird. Ligenreferentin Natascha Schäfer stellte den Verbandsausschussmitgliedern schon einmal eine erste Vorabplanung der einzelnen Gruppen vor. „Wir wollen diese Gruppierungen nach den letzten Detailfragen so schnell wie möglich veröffentlich, damit die Vereine Planungssicherheit haben“, so Geiger abschließend.

Der ACL wird künftig mit den Oberligavereinen aus Hof, Nürnberg, Schonungen und den Bayernligavereinen Burgebrach, Oberölsbach, Regensburg und Kelheim eine Oberliga bilden. Die Aufstiegspflicht wurde erneut nicht abgeschafft. Hierzu wird es ein Finale zwischen den Erstplatzierten von Oberliga Süd und Nord geben. Der gewinner steigt in die 1. oder vielleicht 2. Bundesliga auf.