Erneut Auswärtspleite

ACL beim SV Johannis Nürnberg II ohne Chance /  9:24

Das 9:24 der Oberliga-Ringer des AC Lichtenfels beim SV Johannis Nürnberg II reihte sich am Reformationstag nahtlos ein in die Reihe der vorausgegangenen Auswärtsniederlagen.


Am Ende des Nachmittags gingen zwar vier Punktsiege auf das ACL-Konto. Diesen standen aber sechs Einzelerfolge der Johanniser gegenüber, die allesamt deutlich ausfielen und jeweils die Maximalzahl von vier Mannschaftspunkten erbrachten, was zu dem klaren Gesamtresultat führte.

Dieses zeichnete sich früh ab, denn Casyen Irmler (57 Kilo, griechisch) und Arthur Schwarz (130 Kilo, Freistil) wurden bereits in der ersten Runde ausgepunktet, was sich zusammen mit der beim ACL unbesetzten 61 Kilo-Klasse in Windeseile zu einem 0:12 summierte.

Zählbares für den ACL holte einmal mehr die griechisch-Abteilung um den Deutschen Meister Hannes Wagner. Der „machte sein Ding“, wie Mannschaftsführer Heiko Scherer lobte, auch in der höheren 98 Kilo-Kategorie gegen den fast 30 Pfund schwereren Ugur Dogan. Das klare 6:1 für den
Klosterlangheimer spiegelte die Leistungsunterschiede denn auch angemessen wider.

Weitere sichere Zähler auf das ACL-Konto brachten Achim Thumshirn (ACL, 80 Kilo, grie-chisch, 4:0 über Michael Alexander) und Rumen Savchev (75 Kilo, griechisch,  11:0 über Christian Fochtler).

Dies freilich bedeutete allenfalls Resultatskosmetik, denn die Gastgeber entschieden den Tag durch drei weitere technisch überlegene 16:0-Erfolge von Alexandru Biciu (66 Kilo, grie-chisch, gegen Jan Ahlsdorf), Mario Besold (71 Kilo, Freistil, gegen Christian Lurz) und Evge-niy Valentir (86 Kilo,
Freistil, gegen Tobias Wagner) endgültig.

Nicht zum ersten Mal heuer sorgte Johannes Lurz (75 Kilo, Freistil)  zum Abschluss für den farbigsten und abwechslungsreichsten Kampf der Veranstaltung. „Der kann einfach ganz viele verschiedene Griffe“, erklärte ACL-Trainer Ali Hadidi die frühe 8:0-Führung seines Freistilers, der kurz vor einem Schultersieg gegen Tobias Schmidt stand. Selbst wenn dem Lichtenfelser zum Ende hin etwas die Puste ausging, an seinem 12:8-Punktsieg war nicht mehr zu rütteln.

-cv-