ACL will in Freising zurück in die Erfolgsspur

Zweite Mannschaft steigt erst nächste Woche ins Geschehen ein

Von Harald Riemer

Lichtenfels/Freising: Eine bittere 14:18 Niederlage gegen die Reserve vom SV Joh. Nürnberg mussten die Ringer vom ACL am vergangenen Heimkampf einstecken. Am morgigen Samstag gilt es nun für die Athleten um Coach Ali Hadidi diese Niederlage vergessen zu machen und in Freising wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Doch mit dem letztjährigen Oberliga-Dritten, wartet auf die Korbstadtringer ein Gegner, der sehr schwer einzuschätzen sein wird.

Wiedergutmachung für die Heimniederlage vom letzten Samstag wollen dieRinger des AC Lichtenfels (hier Hannes Wagner beim Wurf) betreiben, wenn es morgen zum Auswärtsduell nach Freising geht.

Zu den Punktesammlern der Freisinger zählten in der letztjährigen Oberligasaison Zoltan Keri (86kg G), Mathias Fritsch (75kg,80kg F), der Trainer Ion Gaimer (66kg, 71kg G) sowie Csongor Knipli. Letzterer verließ den Verein allerdings Richtung Kelheim. Alle drei verbliebenen Spitzenringer konnten auch im ersten Saisonkampf der Freisinger gegen Schonungen, den Sie mit 18:16 gewinnen konnten, ihre Form der letzten Saison bestätigen und siegten technisch überlegen bzw. per Schultersieg und holten allein schon 12 Mannschaftspunkte für Ihr Team.

Spitzenkampf mit Hannes Wagner

Gerade der mögliche Kampf zwischen Hannes Wagner und dem 5. der U23-EM, Zoltan Keri verspricht einen sportlichen Leckerbissen. Der aktuelle Deutsche Meister aus Klosterlangheim holte bislang die volle Ausbeute an Mannschaftspunkten für den ACL. Ebenso konnten bisher der zweite Neuzugang Achim Thumshirn (75kg) und Rumen Savchev (61kg) beide Kämpfe für sich entscheiden. Eine wichtige Rolle spielen auch die Lurz-Brüder, die in den mittleren Gewichtsklassen auf die Matte gehen sowie im Halbschwergewicht der „Routinier“ Christoph Meixner.  Einzig, in den unteren beiden Klassen fällt die Punkteausbeute bisher eher mau aus. Aber auch hier ist man sich sicher, dass sich die Situation in den nächsten Wochen verbessern wird, sollte Mario Petrov der Mannschaft nach seinem Auslandsaufenthalt wieder zur Verfügung stehen.

Dass die Mannschaft auch in diesem Jahr wieder flexibel ist, konnte vor Wochenfrist Sebastian Reuther im Schwergewicht beweisen, der einen starken Kampf ablieferte. Ebenso erfreulich ist der Einsatz von Casyen Irmler, der sich trotz enormen Gewichtsnachteil Woche für Woche stellt und somit ein fester Bestandteil der Mannschaft ist. Weitere „junge Wilde“ und „erfahrene Mattenfüchse“ hat man in der Hinterhand und stehen dem Trainerstab für Rocharden zur Verfügung. Wer zum Einsatz kommt entscheidet sich erst kurz vor dem Abwiegen. Damit ist die Lichtenfelser Staffel für jeden Gegner unberechenbar. „Die Oberliga ist kein Selbstläufer“ hörte man gegen die Nürnberger Grizzlys in der AC Halle nach dem Kampf. Die Ringer vom Obermain sind also gewarnt und gehen daher mit etwas Wut im Bauch in die Auswärtspartie.

An diesem Wochenende feiert Lichtenfels seinen Korbmarkt. Hier wollen die Ringer, Verantwortliche und Fans natürlich mit einem Sieg im Gepäck am Samstagabend zurückkehren. „Nach dem erfolgreichen Auftaktsieg vor zwei Wochen in Schonungen wollen wir auch in Freising nachlegen und die zwei Punkte mit nach Lichtenfels nehmen.“ gibt sich Mannschaftsführer Luptowicz optimistisch