ACL erwartet eine Hammergruppe

AC Lichenfels erwartet eine Hammergruppe

In der kommenden Saison kommt es für den Aufsteiger in die Ringer-Bundesliga, den AC Lichtenfels, knüppeldick. In der Gruppe der Korbstädter sind die beiden Finalisten der laufenden Runde. Am 28. September beginnt das Abenteuer für den ACL.
 
 

Zwei ihrer Gegner der Ringersaison 2019 können sich die Lichtenfelser heute Abend in Burghausen ansehen. Beim SV Wacker wird am Samstag (19.30 Uhr) der deutsche Mannschaftsmeister des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) gekührt. Gastgeber Burghausen geht mit einem 14:13-Vorteil aus der Vorwoche bei den Red Devils Heilbronn in den Rückkampf.

Derby gegen Nürnberg

Neben den Kämpfen gegen die beiden Finalisten dürfen sich die ACL-Fans in der kommenden Saison auch auf das fränkische Derby gegen Johannis Nürnberg und das bayerische Duell mit dem Traditionsklub SV Hallbergmoos freuen. Aber auch die Fahrten ins Vogtland zum RSV Greiz oder zum FC Aue ins Erzgebirge sind nicht weit. Als siebter Gegner kommt noch der ASV Schorndorf aus dem Großraum Stuttgart dazu. „Das würde ich dann schon mal als eine Hammergruppe bezeichnen“, sagte ACL-Mannschaftsführer Heiko Scherer zur Einteilung. „Mit Heilbronn ist der aktuelle Finalist neu in die Südost-Gruppe hinzugekommen. Somit wird der neue Deutsche Meister auf jeden Fall nächstes Jahr unser Gegner sein“, so Scherer weiter. Heilbronn war bisher in der Nordwest-Gruppe beheimatet.

Vorfreude auf den Weltmeister

Doch dafür werden die Fans – so darf man hoffen – nächste Saison mit dem Auftritt des deutschen Ringerstars entschädigt. Denn in Reihen der Heilbronner steht der dreifache Weltmeister Frank Stäbler. Scherer rechnet damit, dass Burghausen und Heilbronn die ersten beiden Plätze unter sich ausmachen dürften. „Um Platz 3 werden sich dann wohl Nürnberg, Hallbergmoos und Greiz streiten. Die anderen Mannschaften, sprich Aufsteiger Schorndorf und Aue sowie unser Verein schätze ich dann kleines bisschen schlechter ein“, so der Mannschaftsführer, der allerdings einräumt, dass das alles noch Kaffeesatzleserei sei. „Genaueres kann man Anfang, Mitte Juni sagen, wenn die Kader aller Mannschaften bekannt sind.“

Scherer schätzt die Lichtenfelser Gruppe als die mit Abstand schwerste Gruppe aller drei Ligen ein. Der Modus der Saison sieht vor, dass die ersten beiden jeder Gruppe sowie die beiden besten Dritten ins Viertelfinale kommen. Dort geht es in Hin- und Rückkampf dann um den deutschen Titel.“Wir wollen natürlich so gut wie möglich mitringen. Mit Platz 5 bis 7 wären wir schon sehr zufrieden“, so Scherer. „Wichtig ist, dass wir unseren Zuschauen einen schönen Sport zeigen.“ Wie die Lichtenfelser Mannschaft in der kommenden Saison aussehen wird, ist noch offen. „Gespräche mit einigen möglichen Neuzugängen laufen auf Hochtouren“, sagt Scherer,  Es gebe aber noch nichts Offizielles zu berichten.

Die Gruppeneinteilung

SÜDOST:  SV Wacker Burghausen, SV Hallbergmoos,  SV Johannis Nürnberg, FC Erzgebirge Aue, RSV Greiz, Red Devils Heilbronn, AC Lichtenfels, ASV Schorndorf

 
NORDWEST:  TV Aachen Walheim, RC Merken, RV Lübtheen, ASV Mainz, SV Nackenheim, KSV Witten, SC Kleinostheim, RC Reilingen/Hockenheim
 
SÜDWEST:  RKG Freiburg, RG Hausen Zell, ASV Urloffen, AC Heusweiler, KV Riegelsberg, KSV Köllerbach, TuS Adelhausen, ASV Hüttigweiler